Leistung · Strategie

IT-Strategie-Beratung für den Mittelstand

Wir ordnen gewachsene IT, bevor Sie das nächste Werkzeug kaufen. Für Unternehmen mit 10 bis 500 Mitarbeitern in Frankfurt, Stuttgart und der DACH-Region.

Die Ausgangslage, die wir fast immer vorfinden

Zwischen 60 und 80 Prozent des IT-Budgets mittelständischer Unternehmen fließen in den Betrieb dessen, was schon da ist. Was übrig bleibt, reicht selten für das, was eigentlich anstünde. Das ist kein Führungsfehler, sondern das Ergebnis von fünfzehn Jahren einzeln richtiger Entscheidungen.

Die Symptome sind über Branchen hinweg dieselben, und sie sind selten die, über die zuerst gesprochen wird:

  • Gewachsenes Hosting, bei dem niemand vollständig sagen kann, was wo läuft und wer zuständig ist.
  • Derselbe Kunde in drei Systemen, mit drei Wahrheiten und ohne führendes System.
  • Manuelle Übergaben zwischen ERP, CRM und Branchensoftware, die niemand dokumentiert hat.
  • Ein Backup, dessen Rückspielung nie getestet wurde, und Zugriffsrechte, die seit Jahren nur wachsen.
  • KI-Nutzung, die längst stattfindet, aber nirgends dokumentiert ist.

Wer in dieser Lage ein weiteres Werkzeug kauft, verschiebt das Problem nach hinten und verteuert es.

Was wir konkret tun

Wir arbeiten in vier Ebenen, und zwar in dieser Reihenfolge. Die Reihenfolge ist der eigentliche Beratungsgegenstand, nicht die Werkzeugauswahl.

Bestandsaufnahme

Was läuft wo, wer ist zuständig, was ist außerhalb des Supports. Am Ende steht eine Liste, die vorher niemand vollständig hatte. Das allein verändert oft schon die Prioritätenreihenfolge.

Datenebene

Je Datenobjekt wird ein führendes System bestimmt, danach wird einmal bereinigt. Diese Ebene wird am häufigsten aufgeschoben und rächt sich am teuersten, weil jede spätere Automatisierung auf ihr aufsetzt.

Prozesse

Wir kartieren die zwei bis drei Übergaben mit dem höchsten Volumen und schließen sie. Nicht alle auf einmal: die, an denen täglich Zeit verloren geht.

Sicherheit und Nachweisbarkeit

Rückspielung testen, Zugriffsrechte prüfen, KI-Nutzung dokumentieren. Letzteres ist seit Artikel 4 der KI-Verordnung keine Kür mehr.

Für wen das passt, und für wen nicht

Passt, wenn

  • Sie zwischen 10 und 500 Mitarbeiter haben und keine eigene IT-Strategieabteilung.
  • gewachsene Systeme mehr Aufmerksamkeit binden als neue Vorhaben.
  • eine Entscheidung ansteht, ob ein Altsystem abgelöst oder modernisiert wird.
  • KI im Haus bereits genutzt wird und niemand sagen kann, wo und von wem.

Passt nicht, wenn

  • Sie eine Bestätigung für eine bereits gefallene Werkzeugentscheidung suchen.
  • ein einzelnes Projekt umgesetzt werden soll, ohne die Reihenfolge zu klären.
  • eine eigene IT-Leitung die Strategie bereits verantwortet und nur Umsetzungskapazität fehlt.

Wie ein Projekt abläuft

01

Erstgespräch

Eine Stunde, kostenfrei. Wir klären, ob es überhaupt eine Strategiefrage ist. In etwa jedem dritten Fall ist es das nicht, und dann sagen wir das.

02

Bestandsaufnahme

Zwei bis vier Wochen, abhängig von der Zahl der Systeme. Ergebnis ist eine dokumentierte Ist-Lage über alle vier Ebenen.

03

Priorisierung

Eine Reihenfolge mit Begründung, Aufwand und Risiko je Schritt. Sie bekommen sie schriftlich und können damit auch ohne uns weiterarbeiten.

04

Umsetzung

Auf Wunsch begleiten wir sie, ganz oder in Teilen. Kein Zwang und keine Abhängigkeit: Die Dokumentation gehört Ihnen.

Warum nicht inhouse und warum keine grosse Beratung

Eigene ITGrosse BeratungVincency
Kennt Ihre Systemevollständignach Einarbeitungnach der Bestandsaufnahme
Blick von aussenschwierigjaja
Setzt selbst umjaseltenauf Wunsch
Bindet Ihr Teamdauerhaftstarkpunktuell
Ergebnis gehört Ihnenjameist jaimmer, dokumentiert

Die eigene IT kennt jedes System, kommt aber selten aus dem Tagesgeschäft heraus, um die Reihenfolge zu bestimmen. Eine grosse Beratung liefert den Blick von aussen, arbeitet aber in Strukturen, die für Konzerne gebaut sind. Wir sitzen dazwischen: klein genug, um in Wochen statt Quartalen zu arbeiten, und unabhängig genug, um von einer Werkzeugentscheidung nicht zu profitieren.

Häufige Fragen

Was kostet eine IT-Strategie-Beratung für ein mittelständisches Unternehmen?

Das hängt von der Zahl der Systeme und vom gewünschten Umfang ab, weshalb wir keine Pauschale nennen, die für Ihren Fall ohnehin nicht stimmen würde. Das Erstgespräch ist kostenfrei, und daraus ergibt sich ein Angebot mit festem Umfang. Zur Einordnung marktüblicher Spannen und der Frage, was den Preis tatsächlich treibt, haben wir einen ausführlichen Fachbeitrag veröffentlicht.

Ab welcher Unternehmensgrösse lohnt sich das?

Als Faustregel ab etwa zehn Mitarbeitern, aber die Zahl ist nicht der eigentliche Auslöser. Entscheidend ist, ob mehr als ein System dieselben Daten führt und ob jemand im Haus die Reihenfolge der nächsten Schritte verantwortet. Wo beides zutrifft, braucht es uns nicht. Wo das erste zutrifft und das zweite nicht, wird es mit jedem Jahr teurer.

Wie lange dauert eine Bestandsaufnahme?

Zwei bis vier Wochen bei einem typischen Mittelständler mit fünf bis fünfzehn produktiven Systemen. Der Aufwand auf Ihrer Seite liegt bei etwa zwei bis vier Stunden je Woche, überwiegend für Zugänge und Rückfragen. Wir arbeiten bewusst so, dass Ihr Tagesgeschäft weiterläuft.

Sollten wir Altsysteme ablösen oder modernisieren?

Das lässt sich nicht generell beantworten und ist genau die Frage, für die es die Bestandsaufnahme braucht. Die brauchbare Entscheidungsgrundlage ist selten das Alter des Systems, sondern die Frage, ob es der führende Ort für ein Datenobjekt ist und wie viele Schnittstellen daran hängen. Ein altes System, das genau eine Aufgabe zuverlässig erfüllt, ist kein Problem. Ein junges System, das dieselben Daten wie zwei andere führt, ist eines.

Machen Sie auch die Umsetzung oder nur die Strategie?

Beides, und zwar bewusst trennbar. Sie bekommen die priorisierte Reihenfolge als eigenständiges Ergebnis, mit dem Sie auch mit einem anderen Dienstleister oder mit dem eigenen Team weiterarbeiten können. Wenn wir umsetzen, dann in denselben vier Ebenen. Wir halten die Trennung für wichtig, weil eine Strategie, deren Umsetzung nur ihr Verfasser leisten kann, keine ist.

Arbeiten Sie nur in Frankfurt oder auch überregional?

Unser Sitz ist Frankfurt am Main, wir arbeiten aber regelmässig in Stuttgart, im Rhein-Main-Gebiet, in Baden-Württemberg und im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Bestandsaufnahme braucht ein bis zwei Tage vor Ort, alles Weitere läuft in der Regel remote. Für Unternehmen ausserhalb der beiden Räume ändert das am Ablauf nichts.

Der nächste Schritt

Ein Erstgespräch von einer Stunde, kostenfrei und ohne Anschlusspflicht. Wenn sich dabei herausstellt, dass Ihre Frage keine Strategiefrage ist, sagen wir Ihnen das und Sie haben eine Stunde investiert statt eines Projektbudgets.

Wenn Sie sich zuerst inhaltlich einlesen möchten: Der Fachbeitrag behandelt das Vier-Ebenen-Modell ausführlich, mit Quellen und den drei Fehlern, die Budgets dauerhaft binden. IT-Strategie im Mittelstand 2026: Budget, Altsysteme und Prioritäten